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Für die Zukunft des Fachhandels

Dass es der ANWR GROUP bei den Entwicklungen und den damit verbundenen Investitionen eindeutig um die Zukunftsfähigkeit des selbstständigen, stationären Fachhandels geht, unterstrich Günter Althaus eindringlich. Die Erfahrung zeige allerdings, dass viele Verkaufsstandorte langfristig kaum Perspektive haben. Zur Erhaltung stabiler Umsätze in den Mitgliedsunternehmen geht man bei ANWR davon aus, dass ein Unternehmen künftig rund 15 Prozent seines Umsatzes online tätigen müsse, um zukunftsfähig zu bleiben.

„Mit schuhe.de haben wir für den stationären Handel sicherlich die besten Voraussetzungen geschaffen, zu wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Onlinehandel auf zahlreichen Plattformen teilzunehmen.“

schuhe.de bereit für weitere Marktplätze

Neue Absatzkanäle hat schuhe.de für den stationären Handel in diesem Jahr durch Partnerverträge erschlossen. Händler, die ihre Warenbestände auf schuhe.de zeigen, können mit nur einem Klick im Verwaltungsportal der Plattform auch über Zalando und ebay verkaufen. Weitere Partnerschaften werden zeitnah folgen. Wichtig, so Alexander Hock, verantwortlich für die Entwicklung von schuhe.de, sei, dass die Warenbestände der Geschäfte oder Lager möglichst in Echtzeit dargestellt werden können. Hier seien die Warenwirtschaftsanbieter gefordert, dies zu ermöglichen. Denn um mit großen Online-Playern erfolgreich zusammenzuarbeiten, ist eine geringe Stornoquote eine Grundvoraussetzung. Für das nächste Jahr wird schuhe.de weitere Marktplätze für den Handel öffnen. Auch Bestellungen aus dem Ausland sollen dann möglich sein.

HandelsCockpit setzt auf Daten zur Ware

Von großer Bedeutung für den Handel ist die Analyse der Umsatzentwicklung und der Abverkäufe. Bereits jetzt bietet die Plattform HandelsCockpit viele Informationen dazu. Die ANWR GROUP ergänzt dieses Angebot im nächsten Jahr, so Vorstandsmitglied Fritz Terbuyken, um warenbezogene Analysen. Wichtige Daten auf der Ebene der einzelnen Artikel werden dafür am PoS automatisiert erfasst, auf Qualität geprüft und schließlich zentral für vielfältige Analysen rund um die Ware aufbereitet. Der Handel hat so die Möglichkeit, seine Sortiments- und Vertriebssteuerung deutlich zu optimieren. Erstmalig und einzigartig in der Branche ist die Möglichkeit, warenwirtschaftliche Informationen über mehrere Händler hinweg systematisch und unter Wahrung aller datenschutzrechtlichen Aspekte auszuwerten.

ANWR Kundenmanagement-System

Das ANWR Kundenmanagement-System steht für ein umfassendes Bestandskunden-Management für den Handel. Bei dem digitalen System, das im nächsten Jahr zunächst mit der „Quick Card“ auf den Markt kommen wird, ist das Punkte sammeln und Prämien verdienen nach Aussagen von Produktmanagerin Franziska Dratwa der Magnet für die Kunden. Der Händler kann die Kunden und ihre Bedürfnisse damit genau kennenlernen. Die Registrierung für die Kundenkarte erfolgt papierlos und somit kostensparend direkt am PoS über ein separates Tablet. Die Kunden- und Transaktionsdaten werden für zielgerichtete Kampagnen auf vielen Kommunikationswegen genutzt. Das Hauptaugenmerk bei dem Kundenmanagement System liegt auf einem hohen Automationsgrad, der dem Händler Arbeit abnimmt und eine professionelle, regelmäßige Kommunikation mit den Bestandkunden gewährleistet.

Sneakerwand als Antwort auf den Modetrend

Mit dem neuen Warenmodul „Sneakerwand“ startet ANWR im Januar 2018. Fritz Terbuyken stellte die Details vor. Seit Jahren schon nimmt die Bedeutung der modischen Sportschuhe für den Handel zu. Gleichzeitig wird es wegen der Vertriebspolitik angesagter Marken für den Handel schwieriger, diese zu ordern. Die Sneakerwand verbindet 48 Modelle der Marken Adidas, Nike, Puma und Reebok mit einem modernen Ladenbauelement und einer automatischen Nachbelieferung. Zunächst wird das Konzept in einer Pilotphase ab Januar 2018 bei 22 QUICK SCHUH Geschäften eingesetzt. Ab Herbst 2018 kommen weitere 78 Testflächen hinzu. Die Vorteile der Sneakerwand für den Handel sind vielfältig: Dazu gehören neben besten Einkaufskonditionen, die Disposition angesagter Artikel, die Versorgung mit einem schlanken Sortiment – ein Paar pro Größe –  auch die schnelle und automatische Nachversorgung aus einem zentralen Lager. Der Verkauf eines Paares löst einen sofortigen Nachlieferprozess aus. Die Sortimente wechseln quartalsweise und sorgen so für frische Warenbilder.