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ANWR Zukunftsforum

Das zweite ANWR Zukunftsforum ist erfolgreich über die Bühnen gegangen. Mit insgesamt 910 Personen, davon 750 Gäste und 160 Aussteller, war der CAMPUS Mainhausen bestens besucht.

Das ANWR Zukunftsforum ging am 20. November in die zweite Runde. In den Mainhausener Messehallen trafen sich Händler, Industriepartner und Gäste der gesamten ANWR GROUP um sich in die Welt von Inspiring Retail entführen zu lassen. Ein sichtlich begeisterter Gast bringt den spürbaren Spirit auf den Punkt: „Man merkt richtig, wie groß diese Einheit ANWR GROUP tatsächlich ist und wie viele Mitarbeiter daran mitwirken. Die GROUP ist hier sicher ein Vorreiter und vermittelt eindrucksvoll, wie sie sich für die Zukunft positioniert – und in welche Richtung wir weiter denken sollten.“

Wie man im Handel vor allem digital „weiter denken“ kann, das konnten sich die Gäste an zahlreichen Ständen in den Mainhausener Messehallen anschauen: Da gibt es zum Beispiel das digitale Preisschild – das übrigens mir E-Ink (also elektronischer Tinte) funktioniert. Oder die intelligente Einlegesohle, die Alarm schlägt, wenn ihr Träger stürzen sollte. Die ANWR Media zeigte – neben schuhe.de – die ganze Bandbreite ihrer technischen Innovationen: Qualibet, Handelscockpit und das Corporate Lab.

„Ein UN gibt es ab jetzt nicht mehr!” In seinem eingehenden Plädoyer betonte der Vorstandsvorsitzende der ANWR GROUP Günter Althaus, dass jeder, der sich verändern will, am besten die Vorsilbe “un” aus seinem Wortschatz streichen sollte. Nichts sei „Undenkbar, unmöglich oder unrealisierbar. „Wir müssen lernen mit der Digitalisierung umzugehen, sonst gibt es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft”.

Unter dem Stichwort New Work stellte Althaus heraus, wie wichtig dabei die Qualifizierung von Mitarbeitern sei. Hierfür seien Investitionen dringend erforderlich. In der Digitalisierung sieht er dafür eine große Chance. Noch einen Schritt weiter ging beim Thema Qualifizierung einer der Gastredner, CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann. Er stellte vor den vollen Rängen der übrigens runden Rednerbühne, dass sich zwar die Zahl der Arbeitslosen nicht verringern werde. Allerdings werden sich seiner Schilderung nach in den nächsten 30 Jahren bei fast der Hälfte von ihnen die Aufgaben signifikant verändern. Dazu stellte er sein Weiterbildungsprogramm Milla vor. Milla, das „Modulare Interaktive lebensbegleitende Lernen für alle“ sei das Konzept von Online-Kursen, durch die sich interessierte Menschen für neue Bereich weiterbilden könnten.

„Digitalisierung ist wie ein Fitnessprogramm!“ Als weiterer Gastredner stand Professor Dr. Wolfgang Henseler, Gründer von SENSORY-MINDS, auf der Rundbühne. Er sieht die rasante Entwicklung der Technologien sportlich: „Digitalisierung ist wie ein Fitnessprogramm!“ In seinem Vortrag zur Digitalen Transformation erklärte er, warum er vor allem die Usability der Techniken als Treiber für die stetigen Verbesserungen sieht – und warum man sich dieser Herausforderung stellen sollte. Ziel sei für alles eigentlich nur: „Don’t make me think!“